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	<title>Infrastruktur und Netze &#8211; Piratenpartei Hameln-Pyrmont</title>
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	<description>Klarmachen zum Ändern</description>
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	<title>Infrastruktur und Netze &#8211; Piratenpartei Hameln-Pyrmont</title>
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		<title>PIRATEN veröffentlichen Übersichtsseite zur TERREG-Verordnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 07:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur und Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuell verhandelt die EU die geplante TERREG-Verordnung, die das Ziel hat, die Verbreitung terroristischer Inhalte im Internet zu verhindern – und das, wenn&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aktuell verhandelt die EU die geplante TERREG-Verordnung, die das Ziel hat, die Verbreitung terroristischer Inhalte im Internet zu verhindern – und das, wenn es nach Kommission und EU-Regierungen geht, mit Uploadfiltern und grenzüberschreitenden Schnell-Löschanordnungen. Diese Trilog-Verhandlungen sind die letzte Chance, Änderungen vorzunehmen, bevor die Verordnung verabschiedet wird.</p>



<p>Um das Schlimmste zu verhindern braucht es jetzt massiven Widerstand aus der Bevölkerung. Deshalb hat die Piratenpartei eine&nbsp;<a href="https://www.piratenpartei.de/terreg-verordnung/">Webseite zu allen wichtigen und aktuellen Informationen über die geplante TERREG-Verordnung</a>&nbsp;erstellt. Die Seite fasst kompakt den aktuellen Stand zusammen, nennt elf wichtige Gründe, warum sich jeder gegen die TERREG-Verordnung wehren sollte, und listet Empfehlungen auf, was jeder einzelne tun kann, um Uploadfilter und grenzüberschreitende Schnell-Löschanordnungen zu verhindern.</p>



<p><strong>Dr. Patrick Breyer, Bürgerrechtler, Europaabgeordneter der Piratenpartei und einer der Schattenberichterstatter der TERREG-Verordnung, kommentiert:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Je nach Verhandlungsergebnis droht die TERREG-Verordnung dem freien und offenen Internet massiven Schaden zuzufügen und unsere Grundrechte einzuschränken. Uploadfilter könnten einen Präzedenzfall für eine leicht zu missbrauchende, fehleranfällige und noch dazu ineffektive Zensurinfrastruktur schaffen. Grenzüberschreitende Schnell-Löschanordnungen drohen Internetdienste und -plattformen, die von Einzelpersonen oder kleinen Organisationen betrieben werden, in die Knie zu zwingen. Deshalb ist es so wichtig, dass Kommission und EU-Regierungen massiven Widerstand aus der Bevölkerung erfahren. Nur zusammen und mit genügend öffentlicher und medialer Aufmerksamkeit können wir es schaffen, das Schlimmste zu verhindern! Dabei kann jeder einzelne helfen!“</p></blockquote>
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		<title>Entwurf zum Leistungsschutzrecht schlimmer als erwartet!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur und Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Breyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu dem vom Justizministerium veröffentlichten&#160;Entwurf zur Umsetzung des Leistungsschutzrechts&#160;erläutert der Europaabgeordnete der Piratenpartei Dr. Patrick Breyer: „Falls der jetzt veröffentlichte Entwurf Gesetz wird,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu dem vom Justizministerium veröffentlichten&nbsp;<a href="https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/Gesetz_I_Umsetzung_EU_Richtlinien_Urheberrecht.html?nn=6712350">Entwurf zur Umsetzung des Leistungsschutzrechts</a>&nbsp;erläutert der Europaabgeordnete der Piratenpartei Dr. Patrick Breyer:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Falls der jetzt veröffentlichte Entwurf Gesetz wird, haben sich die schlimmsten Befürchtungen der Gegner des Leistungsschutzrechts bestätigt: Laut dem realitätsfremden Entwurf soll es nur noch erlaubt sein, „einzelne Wörter oder sehr kurze Auszüge“ frei für die Vorschau auf Internetseiten zu verwenden. Es liest sich, als wäre der Text direkt von Lobbyisten geschrieben worden. Denn anders als bei dem bereits gescheiterten letzten Anlauf soll das Leistungsschutzrecht diesmal nicht nur für Texte gelten sondern auch für Vorschaubilder und Videos. Ein Vorschaubild im Format 128×128 und ein Video von bis zu drei Sekunden in Zeiten, in denen hochauflösende Bilder und Videos der Standard sind, ist wohl als schlechter Scherz zu verstehen.</p><p>Die Verleger, die jahrelang die Digitalisierung verschlafen haben und es bis heute nicht schaffen, ihre Angebote über zeitgemäße Verkaufsmodelle zu vertreiben, wollen das Internet als Konkurrenz für ihre auf Papier gedruckten Erzeugnisse ausschalten. Eine Regierung, die solche Gesetze zum Schaden von Millionen Nutzern voran treibt, muss sich nicht wundern, wenn Deutschland als Standort für Unternehmen im digitalen Bereich immer unattraktiver wird.</p><p>Die Parteien im Bundestag müssen sich jetzt sehr gut überlegen, ob sie auf der Seite der Nutzer – und damit einem Großteil der Wähler – stehen oder auf der Seite von ein paar Verlegern und deren Profit. Für uns Piraten ist die Entscheidung klar: Wir stehen an der Seite der Nutzer zugunsten der Digitalisierung. Letztes Jahr waren bereits zehntausende auf der Straße, um gegen dieses Gesetzesvorhaben zu demonstrieren. Die Nachricht ist aber anscheinend noch nicht bei der Bundesregierung angekommen.“</p><cite>Dr. Patrick Breyer, Europaabgeordneter der Piratenpartei</cite></blockquote>



<p>Das Leistungsschutzrecht als Maßnahme zur Rettung der klassischen Geschäftsmodelle der Verleger ist in Deutschland bereits einmal gescheitert. Google hat, wie zu erwarten war, Presseerzeugnisse, die auf ihrem Leistungsschutzrecht bestanden, aus ihrer Suchmaschine entfernt, was zu einem massiven Einbruch der Zugriffe führt. Anstatt aus diesem Fehlschlag zu lernen, wurde das Leistungsschutzrecht zusammen mit anderen Maßnahmen auf europäischer Ebene umgesetzt. Schon im letzten Jahr bei den #saveyourinternet Protesten war das Leistungsschutzrecht neben den Uploadfiltern einer der wichtigsten Kritikpunkte. Auch Dr. Patrick Breyer hat 2019 an den Protesten teil genommen.</p>
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		<title>Piraten Niedersachsen fordern schnelle Umsetzung für Freie Software und Freie Daten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 07:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur und Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie am 25.11. bekannt wurde, hat die CDU auf ihrem Parteitag in Leipzig u.a. beschlossen, dass bei zukünftigen IT-Projekten in der öffentlichen Verwaltung&#160;„Auftragsvergabe&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie am 25.11. bekannt wurde, hat die CDU auf ihrem Parteitag in Leipzig u.a. beschlossen, dass bei zukünftigen IT-Projekten in der öffentlichen Verwaltung&nbsp;<em>„Auftragsvergabe und Förderung … an die Einhaltung der Prinzipien Open Source und offene Standards gebunden“</em>&nbsp;sind. (1)</p>



<p>„<em>Bereits als vor einem Monat das Niedersächsische Digitalisierungs-Gesetz (NDIG) beschlossen wurde, haben wir auf den fehlenden Inhalt hingewiesen, dass mit keinem Wort so genannte Freie Software als Alternative zu kommerziellen Angeboten bedacht wird. (2) Das wird jetzt hoffentlich bei der praktischen Umsetzung des Gesetzes nachgeholt,</em>“ mahnt Thomas Ganskow, Vorsitzender der Piraten Niedersachsen. „<em>Und das sollte dann nicht nur für die damals angesprochene Steuerverwaltung gelten, sondern auch für jegliche andere Art der digitalen Verwaltung. Eine Ausrede hat jetzt auch die CDU nicht mehr.</em>“</p>



<p>Weiterhin umfasst der Beschluss, dass&nbsp;<em>„Deutschland … staatlich erhobene Daten ebenso wie die seiner Behörden und Tochterunternehmen als Open Data (mit hoher Datenqualität und in maschinenlesbarer und -nutzbarer Form) über einen kostenlosen Service zur Verfügung“</em>&nbsp;stellt.</p>



<p>„<em>Es wäre ein Quantensprung in der niedersächsischen Politik, wenn dies auch hier im Land endlich umgesetzt würde. Den wohlfeilen Worten müssen jetzt schnelle Taten folgen. Dass Niedersachsen noch immer kein Informationsfreiheitsgesetz hat, ist ein Armutszeugnis schlechthin. Wobei kostenfreier Zugang zu allen staatlich erzeugten Informationen nicht einmal im entsprechenden Gesetzentwurf unter Rot-Grün vorgesehen war (3) und auch der aktuelle Koalitionsvertrag da bislang nicht drauf hoffen ließ. Interessant ist jetzt, wie in diesem Zusammenhang mit einem Gesetzentwurf der Opposition umgegangen wird (4), der nichts anderes fordert, als das, was wir Piraten schon seit langem tun (5) und was jetzt plötzlich und unerwartet also auch die CDU anstrebt,</em>“ so Ganskow weiter. „<em>Da möchte man gern mal Mäuschen sein, wenn die Regierung sich mit den Inhalten beschäftigt.</em>“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>(1)&nbsp;<a href="https://www.golem.de/news/parteitagsbeschluss-cdu-will-open-source-als-standard-in-der-verwaltung-1911-145190.html">https://www.golem.de/news/parteitagsbeschluss-cdu-will-open-source-als-standard-in-der-verwaltung-1911-145190.html</a><br>(2)&nbsp;<a href="https://piraten-nds.de/2019/10/25/digitale-sicherheit-geht-anders/">https://piraten-nds.de/2019/10/25/digitale-sicherheit-geht-anders/</a><br>(3)&nbsp;<a href="https://piraten-nds.de/2017/05/18/landesregierung-plant-transparenzverhinderungsgesetz/">https://piraten-nds.de/2017/05/18/landesregierung-plant-transparenzverhinderungsgesetz/</a><br>(4)&nbsp;<a href="https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/d/de/Transparenz19.pdf">https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/d/de/Transparenz19.pdf</a><br>(5)&nbsp;<a href="https://wiki.piratenpartei.de/NDS:Wahlprogramm_2013#Transparenz_in_Politik_und_Verwaltung">https://wiki.piratenpartei.de/NDS:Wahlprogramm_2013#Transparenz_in_Politik_und_Verwaltung</a></p>
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		<title>Experiment Leistungsschutzrecht stoppen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 20:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur und Netze]]></category>
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					<description><![CDATA[Frankreich hat als erstes Land die EU-Richtlinie zum Leistungsschutzrecht umgesetzt. Daraufhin hat Google sein Angebot in Frankreich eingeschränkt. Den Hoffnungen der Presseverlage auf&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Frankreich hat als erstes Land die EU-Richtlinie zum Leistungsschutzrecht umgesetzt. Daraufhin hat Google sein Angebot in Frankreich eingeschränkt. Den Hoffnungen der Presseverlage auf neue Erlöse durch die EU-Urheberrechtsreform hat der Konzern damit einen Strich durch die Rechnung gemacht.</p>



<p><strong>Hierzu der politische Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland, Daniel Mönch:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Diese Reaktion von Google war zu erwarten und zeigt mal wieder, dass europäische Verleger und Politiker das Geschäftsmodel Google im Kern nicht verstanden haben. Denken sie doch, dass Google ihre Inhalte verkauft und damit sein Geschäft macht. Das entspricht aber nicht der Realität; der Konzern ist im Kern ein Online-Anzeigenverkäufer; dies stellte Richard Gingras, einer der Chefs von Google News, nochmal in einem&nbsp;<a href="https://www.blog.google/perspectives/richard-gingras/how-google-invests-news/">Blogbeitrag</a>&nbsp;klar. Google kann ohne größere Nachteile für das eigene Geschäft auf die Inhalte der Verleger verzichten. Diesen Schluss hätten Verlagswesen und Politik auch schon bei den gescheiterten Anläufen für das Leistungsschutzrecht in Deutschland und Spanien ziehen können. Stattdessen haben die Verantwortlichen die Augen verschlossen und machen das Gleiche jetzt nochmal auf europäischer Ebene.</p><p>Nun könnten wir, die wir schon seit Jahren auf Probleme mit dem Leistungsschutzrecht hinweisen, uns zurücklehnen und unseren Kontrahenten erneut beim Scheitern zuschauen. Das ist aber zumindest für die Piratenpartei keine Option, denn hier geht es nicht nur um die Bonuszahlungen für die Chefs der größten Verlagshäuser, sondern auch um die Zukunft von zehntausenden Beschäftigten bei großen und kleinen Medienunternehmen, von denen viele auf die Angebote von Google angewiesen sind. Das Experiment Leistungsschutzrecht muss gestoppt werden, um weiteren Schaden für den europäischen Digitalmarkt zu vermeiden.“</p></blockquote>
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			</item>
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		<title>EU-Reform der Plattformregulierung: „Zensursula 2.0“ werden wir nicht zulassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 05:18:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur und Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Presseinformationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Europäische Kommission plant, die E-Commerce-Richtlinie abzuschaffen und durch ein neues „Digitale-Dienste-Gesetz“ zu ersetzen. Details sind nun durchgesickert. Patrick Breyer, Europaabgeordneter der Piratenpartei,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Europäische Kommission plant, die E-Commerce-Richtlinie abzuschaffen und durch ein neues „Digitale-Dienste-Gesetz“ zu ersetzen. Details sind nun durchgesickert.</p>



<p><strong>Patrick Breyer, Europaabgeordneter der Piratenpartei, kommentiert:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Im schlimmsten Fall würden die Pläne der Kommission Online-Plattformen dazu zwingen, als ‚Internetpolizei‘ und ‚Internetzensoren‘ zu handeln. Sie könnten fehleranfällige Upload-Filter fördern, die das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verletzen. Unrealistische Zeitrahmen für die Entfernung von Inhalten würden kleine und mittlere Unternehmen und nicht-kommerzielle Dienste in ihrer Existenz bedrohen. Regierungen, die unsere Online-Aktivitäten ausspähen, würden die Privatheit unserer intimsten Leidenschaften und Schwächen aushebeln.<br>Im besten Fall könnten jedoch verfehlte nationale Rechtsvorschriften wie das deutsche NetzDG ersetzt und dadurch die freie Meinungsäußerung besser als bisher geschützt werden. Messengerdienste und soziale Netzwerke könnten miteinander verbunden werden, was gut für den Wettbewerb wäre und dem Nutzer eine echte Wahlmöglichkeit einräumt. Das Recht, Internetdienste anonym zu nutzen, könnte erstmals auf EU-Ebene geschützt werden.</p><p>Die Meinungsfreiheit, die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher, das Recht auf Privatsphäre und die Grundprinzipien eines globalen Internets müssen im Mittelpunkt jeder Regulierung digitaler Dienste stehen. Es geht um unseren digitalen Lebensraum. Die gesamte Internetgemeinde schaut der EU gerade jetzt sehr aufmerksam auf die Finger. ‚Zensursula 2.0‘ werden wir nicht zulassen.“</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Hintergrund</h3>



<p>Die EU-Kommission will den Geltungsbereich der derzeitigen E-Commerce-Richtlinie ausweiten, um ein Maximum an digitalen Diensten, von ISPs über soziale Netzwerke bis hin zu Werbediensten und mehr, einzubeziehen. Sie fordert eine strengere Haftungsregelung, ähnlich denjenigen, die in der Urheberrechtsreform und der Verordnung über terroristische Inhalte vorgesehen sind. Sie will, dass automatische Filter „transparent“ und „verantwortlich“ gestaltet werden und fordert eine gemeinsame Regelung der Löschung von Online-Inhalten. Die Zusammenarbeit mit Behörden, einschließlich Polizei und Finanzämtern, durch Erleichterung des Zugangs zu Nutzerdaten ist ebenfalls Teil des vorgeschlagenen Textes. Nicht zuletzt erwägt die Kommission die Einrichtung einer öffentlichen Regulierungsbehörde, die für die Überwachung und Durchsetzung der Anwendung des jeweiligen Rechts zuständig wäre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2019/07/Digital-Services-Act-note-DG-Connect-June-2019.pdf">Von Netzpolitik.org geleaktes Arbeitspapier</a></p>
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