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	<title>Gesundheit &#8211; Piratenpartei Hameln-Pyrmont</title>
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	<title>Gesundheit &#8211; Piratenpartei Hameln-Pyrmont</title>
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		<title>Sonderweihnachtsferien sofort für Null Inzidenz und Zeit zum Aufbau von Wechselunterricht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wordpress2twitter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 03:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Daniel Mönch]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Entscheidung der Piratenpartei für einen harten Lockdown ab dem 10. Dezember erklärt der politische Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland Daniel Mönch: „Das Coronavirus&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zur Entscheidung der Piratenpartei für einen harten Lockdown ab dem 10. Dezember erklärt <strong>der politische Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland Daniel Mönch:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Das Coronavirus ist verantwortlich für hunderttausende Tote weltweit. Mit harten Einschnitten in das persönliche und öffentliche Leben konnte das Virus teilweise eingedämmt werden. Insbesondere ist hier den tausenden Pflegekräften und Ärzten zu danken, die unter Einsatz ihrer Gesundheit und der Gesundheit ihrer Familien dem Virus die Stirn geboten und damit unzählige Leben gerettet haben. Leider erreicht auch unser gut ausgebautes Gesundheitssystem in Deutschland langsam seine Grenzen. Es häufen sich Berichte, dass Menschen mit positiven Befunden weiter in den Dienst geschickt werden, was zu einer weiteren Verbreitung des Virus führt. Der seit Wochen andauernde Trend steigender Fallzahlen ist deutliches Indiz dafür, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichend waren. Daher unterstützen wir PIRATEN die Forderung nach dem sofortigen harten Lockdown.</p><p>Als Partei sind uns die Grundrechte sehr wichtig und daher fällt uns diese Entscheidung nicht leicht. Wir sehen im Lockdown leider momentan die einzige Chance, einen Kollaps des Gesundheitssystems und die damit verbundenen tragischen Folgen noch zu verhindern.“</p></blockquote>



<p><strong>Sandra Leurs, gesundheitspolitische Sprecherin der Piratenpartei Deutschland, führt aus:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Als Wissenschaftspartei haben wir die Corona Maßnahmen von Anfang an unterstützt. Die Bundesregierung hat im Frühjahr schnell und konsequent reagiert und ist bei Maßnahmen den Empfehlungen von Virologen gefolgt. Sogar Bonuszahlungen für Pflegekräfte waren in Diskussion, ein willkommenes Angebot aus der Politik für einen Bereich, der seit Jahren kaputtgespart wird. AltenpflegerInnen bekamen den Bonus, die KrankenpflegerInnen im Krankenhaus erstmal nicht. Ein Bonus steht allen zu, die hier gegen die Pandemie den größten Einsatz zeigen. Dazu gehören auch RettungssanitäterInnen oder die Pflegekräfte aus der häuslichen Pflege. Stattdessen bekommen die MitarbeiterInnen der AbgeordnetInnen im Bundestag einen Corona Bonus. Das ist mehr als ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die sich aufopfern und ihre Gesundheit tagtäglich für das Gemeinwohl aufs Spiel setzten.</p><p>Menschen, die sich in der Pflege engagieren, tun das nicht, um dabei reich zu werden, sondern weil sie anderen helfen wollen. Zahllose Überstunden, Nachtdienste und harten Arbeitsbedingungen bei geringem Verdienst sind auch ohne tödliches Virus kein Zuckerschlecken. Während der Pandemie stellen Pflegekräfte unsere letzte Verteidigungslinie dar; sobald sie ausfallen, sterben Menschen. Diese Verteidigungslinie brökelt zurzeit. Es stehen zwar Intensivpflegebetten und Beatmungsgeräte bereit, aber keine ausreichend ausgebildeten Pflegeintensivfachkräfte. Das könnte auch Menschenleben kosten, in Zukunft.</p><p>Daher fordern wir PIRATEN zusätzliches Monatsgehalt für das Jahr 2020 für alle, die sich in systemrelevanten Berufsgruppen weiter dem Risiko einer Infektion aussetzen müssen, sowie einen Risikozuschlag für das Jahr 2021, solange die Pandemie anhält.<br>Mittelfristig muss das Gesundheitssystem robuster aufgestellt werden. Das Coronavirus hat die Schwachstellen eines Systems, das auf Effizienz und niedrige Kosten getrimmt wurde, aufgezeigt. Daher muss neben mehr Bezahlung auch in Ausbildung und weitere Qualifikation für Pflegekräfte investiert werden. „</p></blockquote>



<p>Die Pandemie führt auch dazu, dass in der ganzen Bevölkerung psychische Belastungen entstehen. Auch hier bekommen wir, wie unter einem Brennglas, die Versäumisse zu sehen. Beratungsstellen wie Elternberatungen wurden die finanziellen Mittel gekürzt. Das ist seit Jahren gängige Praxis. SozialarbeiterInnen, Psycho- und PhysiotherapeutInnen und viele andere Berufe, die für eine physisch wie psychisch gesunde Gesellschaft sorgen, werden an der Pandemiefront benötigt.</p>



<p><strong>Valentin Ott, bildungspolitischer Sprecher der Piratenpartei Deutschland ergänzt:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Auch die Situation an den Schulen spitzt sich immer weiter zu. In der AG Bildung der Piratenpartei sind viele von uns selbst Lehrer, daher konnten wir sehr gut den Flickenteppich an Maßnahmen für den Schulbetrieb während der Pandemie verfolgen. Unsere Forderung nach möglichst viel Freiraum für Schulen, individuell Digital- oder Hybridunterricht anzubieten, wurde leider von den Kultusministerien nicht gehört. Viele Schulen haben den Hybridunterricht leider nicht oder nur schlecht umgesetzt. In der Folge wurden inzwischen bundesweit Schulen geschlossen und Klassenstufen in Quarantäne geschickt. Daher plädieren wir analog zum Lockdown für verlängerte Winterferien ab sofort bis zum fünfzehnten Januar.</p><p>Die gewonnene Zeit muss genutzt werden, um im nächsten Jahr ein besseres digitaleres Bildungsangebot machen zu können und einen guten Wechselunterricht vorzubereiten. Daher müssen so schnell wie möglich Fortbildungen für Lehrkräfte organisiert werden, die auch während dem laufenden Schulbetrieb weitergeführt werden. Viele Lehrer sind bei der Erstellung von digitalen Lehrangeboten und Konzepten allein gelassen und überfordert. Hier sollte es ein Rahmenangebot geben, an dem sich Lehrkräfte für den Unterricht orientieren können.</p><p>Was bei der Einführung von Digital- und Hybridunterricht nicht vergessen werden darf, ist, dass die Voraussetzungen für junge Menschen, von digitaler Bildung zu profitieren, sehr unterschiedlich sind. Daher besteht die Gefahr, dass einige SchülerInnen abgehängt werden. Im Sinne der Bildungsgerechtigkeit muss hier unbedingt gegengesteuert werden. Denkbar sind zusätzliche Betreuung und Lehrangebot sowie die Ausstattung mit Laptops. Insbesondere für zusätzliches Personal und Ausstattung muss es einfacher werden, Mittel aus dem Bildungsfonds zu bekommen. „</p></blockquote>



<p>Bildungsferne Familien brauchen Unterstützung von den Sozialeinrichtungen, allein erziehende Mütter und Väter benötigen ein soziales Netz.</p>



<p>Auszubildende, Studenten und auch Menschen, die auf dem zweiten Bildungsweg ihre berufliche Situation stärken wollen, dürfen wir nicht aus dem Fokus verlieren. Denn sie sind unsere Zukunft. Die Piratenpartei Deutschland setzt sich dafür ein, dass diese Menschen ein zeitlich begrenztes bedingloses Grundeinkommen beziehen können.<br>Auch die Menschen, die auf die Bezüge vom Jobcenter angewiesen sind, dürfen nicht verloren gehen in unserem System.<br>Der soziale Frieden ist wichtiger denn je. Unsere Gesellschaft muss lernen, dass der Eine ohne den Anderen nicht existieren kann.</p>
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		<title>Statement zum novellierten IfSG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 09:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Nachgang der offenen Diskussionsrunde der AG Gesundheit und Pflege der Piratenpartei am 20. November 2020 zum Thema „Novelle des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)“ entstand&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="ace-line" id="magicdomid65"><span class="author-a-z74zz65z174z75zymnbz80zxz80zdga">I</span><span class="">m Nachgang der offenen Diskussionsrunde der AG Gesundheit und Pflege der Piratenpartei am 20. November 2020 zum Thema „Novelle des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)“ entstand nachfolgendes Statement unter Beteiligung der Diskussionsteilnehmer.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid67"><span class="">„Haben wir die Wucht der zweiten Welle&nbsp; unterschätzt?“</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid68"><span class="">Nein,&nbsp; den fachkundigen Kräften an der Basis des Gesundheitswesens wurde einfach nicht ausreichend zugehört. Das, was jetzt passiert, geschieht mit Ansage!&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid70"><span class="">Der Gesetzgeber hat erste Maßnahmen getroffen, um das Funktionieren des Gesundheitswesens in einer die gesamte Welt&nbsp; betreffenden epidemischen Lage sicherzustellen.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid72"><span class="">Dadurch kommt es aber zu erheblichen Eingriffen in grundrechtliche Freiheiten, die dem Schutz der Bevölkerung vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 dienen sollen und die in Umsetzung der Gewährleistung des Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz erfolgen.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid74"><span class="">Die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes soll eine gesetzliche Präzisierung der Maßnahmen hinsichtlichDauer, Reichweite und Intensität legitimieren.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid75"><span class="">Zur Erinnerung: Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus geschahen auf einer dünnen gesetzlichen Grundlage. „Notwendige Maßnahmen“ – das war die betreffende Formulierung im Gesetz, und das konnte sehr weit ausgelegt werden.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid77"><span class="">Das Urteil zum zentralen § 28a IfSG fällt dabei nicht immer positiv aus.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid78"><span class="">Gemäß § 28a IfSG sollen z.B. bei einer Infektionsrate, die 50 Menschen pro 100.000 Einwohner pro Woche überschreitet, bundesweit abgestimmte&nbsp;</span><span class="b"><b>umfassende&nbsp;</b></span><span class="">Schutzmaßnahmen angestrebt werden, die auf eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens abzielen.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid79"><span class="">Was bitte sind „umfassende Maßnahmen“? Wo ist hier die deutliche Definition für „umfassende Maßnahmen?</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid80"><span class="">Oder auch: „die Maßnahmen sollen soweit und solange dies zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) erforderlich ist…“.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid81"><span class="">„Auch hier wird nicht definiert, was die Angaben ’soweit‘ und&nbsp; ’solange‘ bedeuten, es </span><span class="">fehlen jegliche erklärende Aussagen“,&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid82"><span class="">kritisiert die Piratenpartei Deutschland.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid84"><span class="">In dieser Form werden die Gerichte die Vorschrift höchstwahrscheinlich nicht als Rechtsgrundlage für die Corona-Schutzmaßnahmen akzeptieren.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid86"><span class="">Die meisten Änderungen am Infektionsschutzgesetz sind sinnvoll und notwendig.&nbsp;</span></p>



<ul class="list-bullet1 wp-block-list"><li><span class="">Das neue Infektionsschutzgesetz stellt vieles klar, schafft Transparenz und schützt ausdrücklich etwa das Versammlungsrecht.</span></li><li><span class="">Schutzmaßnahmen in den Verordnungen der Länder müssen jetzt befristet und begründet werden.&nbsp;</span></li><li><span class="">Die Befugnisse der Landesregierungen werden damit eingeschränkt. (Nicht etwa ausgeweitet, wie manche behaupten.)</span></li><li><span class="">Der Weg vor die Gerichte wird nicht etwa versperrt, er bleibt&nbsp;</span><span class="author-a-3z122zrz75zz90zl8kz81ziz75zyz88z0z89zq">a</span><span class="">llen nach wie vor offen.&nbsp;</span></li><li><span class="">Nur wenn der Bundestag feststellt, dass eine epidemische Lage von nationaler Tragweite besteht, können laut dem Gesetz die Exekutiven bestimmte Maßnahmen anordnen.</span></li></ul>



<p class="ace-line" id="magicdomid94"><span class="">Dass sich der Staat wieder einmal mehr Zugriff auf den Alltag und Daten seiner Bürger verschaffen will, ist aber absolut inakzeptabel .&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid95"><span class="">Die Weitergabe von z.B. Kontaktdaten im Rahmen der Infektionsnachverfolgung muss zwar erfolgen, um wissenschaftliche Studien durch</span><span class="">führen zu können, die Daten müssen aber vollständig anonymisiert werden.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid97"><span class="">Wenig Klarheit schafft diese Gesetzesnovelle auch beim Thema „Schule in der Pandemie“, keine Ansätze oder Regelungen zu Hybridunterricht oder Homeschooling;</span><span class=""> es&nbsp; ist unverständlich, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts weiterhin nicht&nbsp; umgesetzt werden.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid99"><span class="">Hybridunterricht wird von den meisten Bundesländern abgelehnt. Ein klarer Fehler, davon ist die Piratenpartei Deutschland überzeugt. Auch die Initiative #Bildungabersicher steht für Maßnahmen wie Luftreinigungsfilter, die wiederum einigen Landesregierungen als Maßnahmen zu teuer sind. Wenn in jedem Klassenzimmer eine Anlage benötigt wird, die&nbsp; ca. 3.000 Euro kosten würde, ist das in den Augen der Kultusminister zu viel. Ein fataler Weg, hier wird mit der Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften gespielt.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid102"><span class="">Völlig überraschend für unsere Regierung sind nun auch schon erste positive Berichte über einen baldigen Impfstoff</span><span class="s"><s>e</s></span><span class="">&nbsp;gegen das Coronavirus zu hören.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid104"><span class="">Und schon wieder beginnt die Diskussion über die Impfpflicht.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid106"><span class="">Jeder Mensch muss sich ohne Zwang entscheiden können, ob er sich gegen den neuartigen Virus impfen lassen will oder nicht.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid107"><span class="">Nichtgeimpfte dürfen gegenüber Geimpften dabei auch nicht benachteiligt werden.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid108"><span class="">Zur Zeit arbeitet die Deutsche Ethikkommission an einem Impfkonzept, da die Impfstoffe natürlich nicht für alle sofort zur Verfügung stehen.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid109"><span class="">Daher wird nun eine Liste mit Bevölkerungsteilen erstellt, die die Impfungen bevorzugt erhalten sollen, darunter </span><span class="">Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen, der Polizei und Feuerwehr.&nbsp;</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid110"><span class="">Wenn die Impfseren ausgeliefert werden, steht Deutschland allerdings vor einem logistischen Problem, denn manche Impfseren müssen besonders gelagert werden.</span></p>



<p class="ace-line" id="magicdomid111"><span class="">Dazu sollen Impfzentren in jeder kreisfreien Stadt errichtet werden</span><span class="author-a-3z122zrz75zz90zl8kz81ziz75zyz88z0z89zq">,</span><span class="">&nbsp;und mobile Impfteams sollen in bevölkerungsarmen Gebieten eingesetzt werden. Darüber entscheidet aber jedes Bundesland selbst.&nbsp;</span></p>



<ul class="wp-block-list"><li><span class="author-a-z81zz80zfsqbsgz81zz90zz71zz81zz72zz69zz68ze">[1] <a rel="noreferrer noopener" href="https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/239/1923944.pdf">https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/239/1923944.pdf</a></span></li></ul>
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		<title>Entscheidung des Bundestages inakzeptabel: Alle Pflegekräfte müssten Bonuszahlungen erhalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Bonuszahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegekräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Leurs]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach monatelangen Diskussionen über Bonuszahlungen für #Pflegekräfte wurde&#160;am 14.05.2020 vom Bundestag beschlossen, dass ausschließlich stationäre und ambulante Altenpflegekräfte bis zu 1.500 Euro Bonuszahlungen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach monatelangen Diskussionen über Bonuszahlungen für #Pflegekräfte wurde&nbsp;<a href="https://www.kma-online.de/aktuelles/politik/detail/bundestag-beschliesst-bonus-nur-fuer-altenpflege-a-43281">am 14.05.2020 vom Bundestag beschlossen</a>, dass ausschließlich stationäre und ambulante Altenpflegekräfte bis zu 1.500 Euro Bonuszahlungen bekommen sollen. Mit der Auszahlung in zwei Etappen wurde bereits begonnen.</p>



<p>Dass die Bonuszahlungen nur in der Altenpflege geleistet werden, wird mit der Gehaltsdiskrepanz zwischen Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege begründet: Altenpflegekräfte verdienen bis zu 600 Euro weniger.</p>



<p><strong>Sandra Leurs, Themenbeauftragte der Piratenpartei Deutschland für Gesundheit und Pflege</strong>&nbsp;kritisiert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Mir erschließt sich nicht, warum Gesundheits- und Krankenpfleger, Hauswirtschaftspersonal, Ärzte, und Therapeuten keine Bonuszahlungen bekommen sollen. Dass die Krankenpflege in Kliniken keinen Bonus bekommt, ist inakzeptabel, denn auch sie haben unter Lebensgefahr gearbeitet, zu Anfang der Pandemie sogar ohne adäquate Schutzkleidung. Viele Ärzte und Pflegekräfte haben sich mit dem Coronavirus infiziert und sind auch Monate nach ihrer Genesung immer noch nicht wieder fit.“</p></blockquote>



<p>Laut&nbsp;<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__17.html">Bundesarbeitsschutzgesetz</a>&nbsp;muss sich kein Mitarbeiter zum Arbeitsplatz begeben, wenn eine Gefahr wie das Coronavirus droht, insbesondere dann nicht, wenn kein Schutzmaterial vorhanden ist. Pflegekräfte gehen trotz dieser Bedingungen arbeiten, um für die zu pflegenden Menschen da zu sein.</p>



<p>Deshalb müssten alle Pflegekräfte in Deutschland, sowie die Ärzte, Therapeuten und sogar das Hauswirtschaftspersonal im Gesundheitsbereich einen Bonus ausgezahlt bekommen.</p>



<p>Um die Gehaltsdiskrepanzen zwischen Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege aufzuheben, fordern der Bochumer Bund (Pflegegewerkschaft) und Sandra Leurs als Sprecherin der Piratenpartei für Gesundheit und Pflege einen flächendeckenden Tarifvertrag mit einem Einstiegsgehalt von 4.000 Euro brutto für alle Pflegefachkräfte, egal aus welchem Bereich.</p>
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		<title>PIRATEN fordern bundesweit einheitliche Coronatests auf freiwilliger Basis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 06:08:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Bundesweite Testungen auf das Coronavirus wären eine Hilfe für die Epidemiologen und Virologen. Auch für die Menschen in unserem Land wären die Testungen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bundesweite Testungen auf das Coronavirus wären eine Hilfe für die Epidemiologen und Virologen. Auch für die Menschen in unserem Land wären die Testungen auf das Virus wichtig. Dass jetzt in den Hotspots mehr getestet wird, ist gut und richtig, um die Pandemie an diesen Orten einzudämmen.</p>



<p>Die&nbsp;<strong>AG Gesundheit und Pflege der Piratenpartei Deutschland</strong>&nbsp;fordert ein bundesweit einheitliches Vorgehen bei den Coronatestungen, damit nicht jedes Bundesland seinen eigenen Weg geht, wie das in letzter Zeit der Fall war; Ministerpräsident Söder will alle Menschen in Bayern freiwillig testen lassen, Ministerpräsident Laschet in NRW will das nicht.</p>



<p>Seit Beginn der Testungen in Deutschland wurden bis einschließlich KW 25/2020&nbsp;<a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/26_20.pdf?__blob=publicationFile">5.412.655 Labortests</a>&nbsp;erfasst, davon waren 225.640 positiv auf SARS-CoV-2. Zur Erfassung der SARS-CoV-2-Testzahlen werden deutschlandweit Daten von Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen sowie klinischen und ambulanten Laboren wöchentlich am RKI zusammengeführt. Zur Zeit testen 227 registrierte Labore für das RKI. Zusätzlich meldeten noch mehr Labore Kapazitäten für insgesamt 169.473 Tests pro Tag an. In vier bis sieben Arbeitstagen lag, daraus resultierend, eine Testkapazität von 1.112.075 durchführbaren PCR-Tests zum Nachweis von SARS-CoV-2 in KW 26 vor.</p>



<p>Bei ca. 83 Millionen Einwohnern wird es noch einige Zeit dauern, bis die Bevölkerung Deutschlands durchgetestet ist. Es fehlen also Testkapazitäten sowie Labore und deren Personal.</p>



<p>Die nächste zu nehmende Hürde ist die Testwilligkeit der Menschen in Deutschland. Solange es auf Freiwilligkeit beruht, hat die AG Gesundheit und Pflege der Piratenpartei Deutschland keine Bedenken.</p>



<p>Ein negatives PCR-Ergebnis schließt allerdings die&nbsp;<a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html">Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2</a>&nbsp;nicht aus. Hier laufen wir Gefahr, falsche Ergebnisse zu erzielen. Deshalb sollten die Antikörpertests bei Menschen mit überstandener Erkrankung mit Covid-19 so schnell wie möglich erfolgen. Nicht um eine Immunität festzustellen, sondern um den Epidemiologen sowie den Virologen Daten zu liefern, sodass die Forschung im Bereich Viruserkrankungen schneller anlaufen kann</p>



<p>Denn eins steht fest: Überwunden oder gar ausgemerzt haben wir das Corornavirus in Deutschland noch lange nicht.</p>



<p>„#krankenhaus #potsdam testet nicht auf Corona obwohl mein Mann mit Symptomen und hohen Fieber vorbei kommt, dann können unsere Kinder ja unbesorgt wieder in die Kita und ich auf Arbeit #läuft #Corona“ –&nbsp;<a href="https://twitter.com/LeoMonia/status/1278216329175146506?s=20">Tweet von @LeoMonia</a></p>
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		<title>200. Geburtstag von Florence Nightingale: „Bochumer Bund“ gründet Pflegegewerkschaft</title>
		<link>https://www.piraten-hameln.de/2020/05/200-geburtstag-von-florence-nightingale-bochumer-bund-gruendet-pflegegewerkschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 10:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute vor 200 Jahren, am 12. Mai 1820, wurde&#160;Florence Nightingale, die Begründerin der modernen Krankenpflege, geboren. Ihren runden Geburtstag hat die&#160;WHO&#160;zum Anlass genommen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute vor 200 Jahren, am 12. Mai 1820, wurde&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Nightingale">Florence Nightingale</a>, die Begründerin der modernen Krankenpflege, geboren. Ihren runden Geburtstag hat die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesundheitsorganisation">WHO</a>&nbsp;zum Anlass genommen, das Jahr 2020 als das&nbsp;<a href="https://www.arbeitsschutz-portal.de/beitrag/asp_news/7319/who-2020-ist-jahr-der-pflegenden-und-hebammen.html">Jahr der „Pflegenden und Hebammen“</a>&nbsp;auszurufen (Year of the Nurses and Midwifes).</p>



<p>Der heutige Internationale Tag der Pflegenden ist auch der große Tag des&nbsp;<a href="https://www.bochumerbund.de/">„Bochumer Bundes“</a>, der an diesem Tag als Spartengewerkschaft für professionell Pflegende im Internet gegründet wird, weil die im Bochumer Langendreer geplante Gründungsveranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden musste.</p>



<p><strong>Sandra Leurs, Bundesthemenbeauftragte für Gesundheit und Pflege der Piratenpartei Deutschland kommentiert:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Als Themenbeauftragte der Piratenpartei sehe ich die Gründung einer Spartengewerkschaft als sehr positiv an. Wir brauchen eine starke Gewerkschaft für Pflegekräfte, um unsere Ziele wie mehr Anerkennung, bessere Arbeitsbedingungen, familienfreundliche Dienstpläne und vieles mehr zu erreichen.</p><p>Wie in vielen Städten der Welt, sollte auch u.a. in Berlin und Aachen wieder „<a href="https://www.facebook.com/aachenerwalkofcare/">The Walk of care</a>“ stattfinden, den es schon seit einigen Jahren gibt. Öffentliche Beachtung fand dies in der Vergangenheit kaum, was in diesem Jubiläumsjahr anders hätte werden können. Wir hoffen, das passiert trotzdem, auch wenn in diesem Jahr die Pflegenden und Hebammen die Demonstrationen aufgrund ihrer speziellen Verantwortung abgesagt haben.</p><p>Durch die Pandemie wird Pflege stärker wahrgenommen, manchmal zum Heldentum hochstilisiert, was die Pflegenden gar nicht möchten. Helden zahlen selten Miete und Brot. Das wird auch nicht mit dem gutgemeinten Applaus vergolten. Ein Neustart für die Arbeitsbedingungen und Löhne der Pflegenden ist dringend notwendig. Es zeigt sich jedoch, dass selbst in diesen Zeiten eher Personal eingespart und bis aufs Äußerste belastet wird. Um diese Situation, die ihren Ursprung in einer quasi nicht vorhandenen Vertretung des Berufsstandes gegenüber der Politik hat, zu verbessern, benötigen wir ein Drei-Säulen-Prinzip in der Plege!“</p></blockquote>



<p><strong>Das Drei-Säulen-Prinzip:</strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li>die&nbsp;<a href="https://pflegekammerkonferenz.bundespflegekammer.de/">Pflegekammer Deutschland</a><br>Beispiele sind die Landespflegekammern (Beispiel:&nbsp;<a href="https://www.pflegekammer-rlp.de/index.php/startseite.html">Pflegekammer Rheinland-Pfalz</a>) oder der Pflegering in Bayern</li><li>die Berufsverbände<br>Zum Beispiel der&nbsp;<a href="https://www.dbfk.de/de/">Deutsche Berufsverband für Krankenpflege DbfK</a>&nbsp;und der&nbsp;<a href="http://www.dbva.de/">Deutsche Berufsverband für Altenpflege DBVA</a></li><li>die Gewerkschaft<br>Bis dato kommt nur ver.di in Frage, durch die der Berufszweig Pflege nur in geringem Maße vertreten wird, weil viele Pflegende in kirchlichen Einrichtungen arbeiten</li></ol>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Es ist wichtig, dass Berufpolitisches in „Berufsverbänden“ diskutiert wird. Zuständig für die Qualität in der Pflege, Weiterbildungsverpflichtung und politisches Mitwirken ist die „Pflegekammer“ und die „Gewerkschaft“ übernimmt eben die Tarifverträge. Damit hofft die professionelle Pflege auf mehr Anerkennung,“</p></blockquote>



<p><strong>ergänzt Leurs.</strong></p>
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		<title>Immunitätsnachweis – PIRATEN begrüßen die Einschaltung des Deutschen Ethikrats</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 06:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#TopThema]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Covid19]]></category>
		<category><![CDATA[Immunitätsausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Immunitätspass]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Spahn]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Leurs]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will einen Immunitätsausweis nach überstandener Coronainfektion einführen. Dieser wird jedoch nicht, wie ursprünglich geplant, im Corona-Gesetz geregelt, welches am Donnerstag&#8230;]]></description>
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<p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will einen Immunitätsausweis nach überstandener Coronainfektion einführen. Dieser wird jedoch nicht, wie ursprünglich geplant, im Corona-Gesetz geregelt, welches am Donnerstag erstmals im Bundestag beraten wird. Hierzu soll zunächst der Deutsche Ethikrat Stellung beziehen. Die Piratenpartei schließt sich den&nbsp;<a href="https://www.tagesschau.de/ausland/who-immunitaet-101.html">Warnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)</a>&nbsp;und der&nbsp;<a href="https://wirtschaft.com/patientenschuetzer-gegen-corona-immunitaetsausweis/">Stiftung Patientenrecht</a>&nbsp;an und begrüßt diese Entscheidung.</p>



<p><strong>Sandra Leurs, Themenbeauftragte für Gesundheit und Pflege kommentiert:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Die Gefahr, dass sich Menschen absichtlich anstecken, um immun zu werden, ist sehr groß. Denn der sogenannte Nachweis der Immunität könnte ein Leben ohne die zurzeit herrschenden Einschränkungen ermöglichen. Und danach sehnen wir uns alle. Theater, Kino, Sportstudio oder Reisen für alle mit Immunitätspass, aber weiterhin nicht für Menschen, die sich noch nicht angesteckt haben. Diese Art von Diskriminierung hätte einen Riss durch die Gesellschaft zur Folge.“</p></blockquote>



<p>Auch die Zuverlässigkeit der bisher verfügbaren Tests wird von der WHO angezweifelt. Das Schweizer Pharmaunternehmen Roche hat am Montag einen im bayerischen Penzberg entwickelten Schnelltest vorgestellt, der mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit innerhalb von 18 Minuten Gewissheit bringen soll.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Diese Tests sind wichtig als ein Teil der Erforschung rund um das neuartige Virus, aber leider ist noch nicht erwiesen, dass nach überstandener Sars Cov 2 Infektion tatsächlich eine Immunität besteht. Auch dazu wird immer noch geforscht,“</p></blockquote>



<p><strong>ergänzt Leurs.</strong></p>



<p>Der&nbsp;<a href="https://www.ethikrat.org/">Deutsche Ethikrat</a>&nbsp;berät über zentrale ethische Fragen und gibt regelmäßig Stellungnahmen ab. Dem Gremium gehören 26 Mitglieder an, die je zur Hälfte auf Vorschlag des Bundestags und der Bundesregierung berufen wurden. Darunter sind etliche Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen. Eine Stellungnahme zum Immunitätsausweis liegt zurzeit noch nicht vor.</p>
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		<title>Piraten warnen vor Ausverkauf der Patientendaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Danny Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 12:00:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammelwut]]></category>
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		<category><![CDATA[Widerspruchsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits kommenden Donnerstag soll das&#160;„Digitale-Versorgungs-Gesetz“&#160;im Bundestag beschlossen werden. Es verspricht, die Digitalisierung in der Medizin einen großen Schritt voranzubringen. So sollen u.a. Verwaltungsprozesse&#8230;]]></description>
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<p>Bereits kommenden Donnerstag soll das&nbsp;<a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/D/Digitale-Versorgung-Gesetz_DVG_Kabinett.pdf">„Digitale-Versorgungs-Gesetz“</a>&nbsp;im Bundestag beschlossen werden. Es verspricht, die Digitalisierung in der Medizin einen großen Schritt voranzubringen. So sollen u.a. Verwaltungsprozesse vereinfacht und die Telemedizin gestärkt werden. Besonders brisant: zusätzlich sieht das Gesetz vor, die persönlichen Daten aller gesetzlich Versicherten an den Spitzenverband der Krankenkassen weiterzuleiten.</p>



<p>Unter § 303b „Datenzusammenführung und -übermittlung“ im Antrag zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch wird konkret gefordert, dass</p>



<p>1. Angaben zu Alter, Geschlecht und Wohnort,<br>2. Angaben zum Versicherungsverhältnis,<br>3. die Kosten- und Leistungsdaten nach den §§ 295, 295a, 300, 301, 301a und 302,<br>4. Angaben zum Vitalstatus und zum Sterbedatum und<br>5. Angaben zu den abrechnenden Leistungserbringern<br>an den Spitzenverband Bund der Krankenkassen als Datensammelstelle weitergeleitet werden.</p>



<p>Dieser wiederum übermittelt die Daten (ohne das Versichertenkennzeichen) an ein Forschungsdatenzentrum. Die einzelnen Datensätze sollen mit einer Arbeitsnummer gekennzeichnet werden, was als Pseudonymisierung angesehen werden kann. Allerdings soll eine Liste beigefügt werden, welche diese Arbeitsnummern wiederum den eindeutigen Versichertenkennzeichen zuordnet.</p>



<p>Das Forschungsdatenzentrum selbst (geregelt in § 303d) wird zudem ermächtigt, Anträge auf Datennutzung zu prüfen, die Daten zugänglich zu machen und „das spezifische Reidentifikationsrisiko in Bezug auf die durch Nutzungsberechtigte nach § 303e beantragten Daten zu bewerten und unter angemessener Wahrung des angestrebten wissenschaftlichen Nutzens durch geeignete Maßnahmen zu minimieren“.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Es ist zu befürchten, dass die höchst persönlichen und sensiblen Gesundheitsdaten, welche nun zentral gesammelt werden sollen, komplett schutzlos sind: vor gezielten Angriffen, vor Datenpannen, vor kommerziellen Interessen. Es ist leicht, eine Datensammelwut mit Digitalisierung zu begründen, es ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir den Ausverkauf unserer Daten in diesem Ausmaß nicht widerspruchslos hinnehmen dürfen,“</p><cite>Anja Hirschel</cite></blockquote>



<p><strong>warnt Anja Hirschel, Stadträtin in Ulm und Bundesthemenbeauftragte für Digitalisierung der Piratenpartei.</strong></p>



<p>Auf technische Details wie Verschlüsselung usw. wird nicht eingegangen. Deren Klärung obliegt dem Spitzenverband selbst. „Das Nähere zur technischen Ausgestaltung der Datenübermittlung nach Satz 1 vereinbart der Spitzenverband Bund der Krankenkassen mit den nach § 303a Absatz 1 Satz 2 bestimmten Stellen spätestens bis zum 31. Dezember 2021.“ Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.</p>



<p>Ein Widerspruchsrecht wird ebenso nicht erwähnt; dies wäre aber dringend erforderlich.</p>



<p>Vergleicht man den Gesetzesentwurf mit dem Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG) beschlossen 2013, so fällt auf:<br>Das Krebsregister hält die Daten in von Internet getrennten Netzen und nutzt sie ausschließlich dazu, die medizinische Versorgung voran zu bringen um u.a. Therapien zu verbessern. Es dient der Optimierung der individuellen Betreuung der Patienten. In manchen Landesgesetzen ist zudem ein Widerspruchsrecht und/oder ein Widerspruch gegen die Kontaktaufnahme möglich.</p>
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